Ein wunderbarer Abend: Dal Bhaat 2014 in Halle

Der Dal Bhaat Abend in Halle lief fantastisch. Ein unschlagbares Küchenteam, 88 wunderbare Gäste und das tänzerisch-musikalische Können unserer Nepalis haben den Abend zu einem Freudenfest gemacht. Und gelohnt hat es sich auch noch: 1632€ sind an Spenden zusammengekommen. Hinzu kommen die vielen Arbeitsstunden der freiwilligen Helfer sowie die gesponserten Kochzutaten. Die gesamte Spendensumme konnte also direkt nach Nepal geschickt werden. Dort ist der Brunnenbau in vollem Gange und sollte bis Jahresende abgeschlossen sein. Vielen lieben Dank an alle Helfer und Gäste!

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Nepalesischer Abend am 29. November in Halle

Uns fehlen noch 500€ für den Eigenanteil, den unser Verein im Rahmen des vom Ministerium für Entwicklungszusammenarbeit geförderten Trinkwasserprojektes aufbringen muss. Die in Halle lebenden Nepalesinnen und Nepalesen haben daher angeboten, gemeinsam mit unserem Verein einen nepalesischen Abend zu organisieren. Die traditionellen Köstlichkeiten sollte sich Niemand entgehen lassen!

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Projekt bewilligt & Brunnenbohrung begonnen

Der Antrag zum Bau eines Tiefbrunnens in Manahari, den wir im Mai beim Bundesministerium für Entwicklungszusammenarbeit eingereicht haben, wurde bewilligt :) Sogleich wurde in Nepal mit der Bohrung begonnen. Leider stießen die Arbeiter nach einigen Tagen auf einen undurchdringlichen Stein, sodass die Bohrung an dieser Stelle zunächst abgebrochen werden musste. Bis Ende Oktober konnte wegen des Monsuns nicht weiter gebohrt werden. Doch nun wurde die Arbeit an einer anderen Stelle wieder aufgenommen. Dabei werden wir mit aktuellen Bildern auf dem Laufenden gehalten:

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Trödeln für Nepal

Das sonnige Novemberwetter lockte uns mit einem Stand auf den Finsterwalder Trödelmarkt. Lieben Dank an Helga Winkler für ihre Unterstützung und an die vielen netten Käufer. Wir konnten Krimskram im Wert von 115,20€ vertrödeln.

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Pullern für Nepal

Anlässlich des Sängerfests in Finsterwalde gab’s im August wieder gute Gelegenheit für unsere Aktion “Pullern für Nepal”. Diesmal bei Frank & Peggy in der “Imbisskultur”. Dank der beiden sowie der tatkräftigen Unterstützung von Rashmi Sharma konnten wir 352,66€ einnehmen.

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Besuch im Krankenhaus & Abschied aus Nepal

Wir waren gestern im Krankenhaus von Kathmandu, um Satal, unseren kranken Schüler aus Jutpani, zu besuchen. Es geht dem Jungen gut. Er ist nach der Bluttransfusion wieder bei Kräften und die Ärzte haben mit der Behandlung begonnen. Es wurde akute idiopathische thrombozytopenische Purpura diagnostiziert. Wir hatten natürlich keine Ahnung, was das bedeutet, aber der behandelnde Arzt hat sich kurz Zeit genommen, uns aufzuklären. Es handelt sich dabei, um eine Autoimmunkrankheit, bei der bestimmte Antikörper die Lebensdauer der Blutplättchen verkürzen. Die Blutplättchen sind für die Gerinnung des Blutes verantwortlich. Satals Blutplättchenzahl lag bei nur 15.000 pro µl Blut. Normal sind 150.000 bis 350.000 pro µl. Aus diesem Grund hatte er so viel Blut verloren, dass eine Transfusion erforderlich wurde. Er erhält jetzt Medikamente, die die Blutplättchenproduktion ankurbeln sollen. Um die Wirkung der Medikamente zu kontrollieren, muss er für regelmäßige Blutanalysen noch ein paar Tage im Krankenhaus bleiben. Wenn die Therapie nicht wirken sollte, müsste die Milz des Jungen entfernt werden. Wir wissen also nicht, welche Kosten noch auf die Familie zukommen. Doch die sehr großzügigen Spenden der letzten Tage ermöglichen Satal eine angemessene Versorgung, sodass es ihm bald wieder gut gehen wird. Tausend Dank noch mal an alle, die Satal so spontan und großzügig geholfen haben!

Laut Wikipedia gehen der Immunthrombozytopenie meist Infektionen des Atmungsapparates oder des Magen-Darm-Trakts voraus. Grund hierfür könnten wiederum die schlechten hygienischen Bedingungen in vielen Gebieten Nepals sein. Wir sind also mit der Förderung von Trinkwasserbrunnen, sanitären Anlagen und des Hygienebewusstseins der Menschen auf dem richtigen Weg, um solche Krankheitsfälle vorzubeugen.

Ich hoffe, dass diese medizinischen Ausführungen keine Fehler enthalten. Ich bin keine Ärztin und heiße daher Kommentare und Korrekturen von Experten willkommen!

Damit verabschieden wir uns aus Nepal. Morgen fliegen wir wieder nach Hause. Danke an alle, die unsere Arbeit mitverfolgen und unterstützen. Bis bald! André und Pauline

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Nepal holt uns ein

Unser 4-wöchiger Nepalaufenthalt neigt sich so langsam dem Ende. Gestern waren wir noch mal in Jutpani, um der dortigen Schule ein von der Heinrich-Heine-Sekundarschule in Halle gespendetes Mikroskop zu übergeben.

Dann wollten wir eigentlich nur noch ein paar letzte Filmaufnahmen sammeln, als eine junge Frau, Pramila Thamang, auf uns zu kam. Ihr 14-jähriger Bruder Satal musste letzte Woche wegen nicht zu stillender Nasenbluten ins Krankenhaus. Die Ärzte hier in Chitwan konnten ihm jedoch nicht helfen, sodass er vorgestern nach Kathmandu überwiesen wurde. Die Familie hatte bereits ihre ganzen Ersparnisse für den ersten Krankenhausaufenthalt aufgebraucht und wusste nicht weiter. Unter Tränen haben sie uns um Unterstützung gebeten.

Auch wenn diese Art von Hilfe nicht den Prinzipien unserer Vereinsarbeit entspricht, konnten wir die Familie nicht ohne zu helfen zurücklassen. Keshab hat eine Sofortüberweisung nach Kathmandu veranlasst, sodass Satal umgehend eine Bluttransfusion erhalten konnte. Wir haben über Facebook und per E-Mail unsere Familie und Freunde angeschrieben und um Hilfe gebeten. 885€ sind zusammengekommen, die wir am Donnerstag direkt nach Kathmandu ins Krankenhaus bringen werden. Tausend Dank für diese Unterstützung! Wir werden an dieser Stelle über Satals Gesundheitszustand informieren und hoffen, dass er wieder gesund wird.

Heute hatten wir ein großes Treffen mit unseren inzwischen 19 Patenkindern. Wir haben ihnen die Briefe und Fotos ihrer Pateneltern übergeben und übersetzt und gemeinsam zu Mittag gegessen.

Zwei Briefe haben ihren Empfänger leider noch nicht erreicht. Wie wir erfuhren, wurde eine unserer Schülerinnen vor ein paar Tagen verheiratet und hält sich offenbar in Pokhara auf. Sie ist erst 15. Leider haben wir ihren Vater nicht angetroffen. Ihre Mutter lebt nicht mehr. Keshab wird Kontakt mit ihr aufnehmen und versuchen, ihren Mann davon zu überzeugen, dass sie für die nächsten 3 Jahre in ihren Heimatort zurück kann, um die Schule zu beenden.

Dann suchten wir noch die Eltern eines anderen Mädchens, das während unseres Treffens nicht anwesend war. Wir mussten von ihnen erfahren, dass sie ihre Tochter vor ein paar Tagen einem „Pfarrer“ mitgegeben haben, der sie in einem, wie sie es nannten, „Hostel“ untergebracht hat, wo sie gut versorgt und eine hervorragende Bildung bekommen soll. Sie haben ihm, trotz der Warnungen von Nachbarn, vertraut. Keshab befürchtet eine Form von Kinderhandel, was in Nepal leider keine Seltenheit ist. Er hat sehr eindringlich mit den Eltern und der Traube von Menschen, die sich mit der Zeit versammelt hat, diskutiert. Sie haben versprochen, herauszufinden, wo genau sich dieses „Hostel“ befindet und Keshab darüber zu informieren. Er will der Sache nachgehen.

Harter Tobac die letzen Tage. Wir kommen gerade an unsere Grenzen. Aber der heutige Tag hat gezeigt, dass Keshab solche Dinge sehr ernst nimmt und alles versuchen wird, um die beiden Mädchen zurückzuholen. Unsere Suchaktion und Diskussionen mit den Eltern und Nachbarn haben zudem ganz sicher Spuren hinterlassen. Solche Vorfälle zeigen auch, wie wichtig unser Patenschaftsprogramm und die Einbindung der Eltern sind.

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Weitere Neuigkeiten aus Nepal

 

Wir stellen gerade beim Ministerium für Entwicklungszusammenarbeit einen Antrag für den Tiefbrunnen in Manahari . Am Mittwoch trafen wir dazu den Brunnenbauingenieur, um sein Angebot für die Bohrung zu besprechen und in den Finanzierungsplan des Antrags einzuarbeiten. Den Antrag haben wir dann gleich per E-Mail abgeschickt und drücken jetzt die Daumen, dass er bewilligt wird.

Der Ingenieur hat uns noch auf eine seiner derzeitigen Baustellen mitgenommen, damit wir einen Eindruck gewinnen können, wie eine solche Bohrung bis in 70 m Tiefe von statten geht:

Am Freitag sind wir drei Stunden in das Bergland von Chitwan hineingewandert und haben Jinglao, einen weiteren neuen Projektstandort kennengelernt. Vorher haben wir das Spendengeld der Benefiz-Mantra-Yoga-Stunde, die vor unserer Abreise im Yogaana stattfand, umgetauscht und davon Schulmaterial gekauft. Dieses haben wir dann an die Kinder in Jinglao verteilt, die momentan in einem Zelt unterricht werden. Doch der Bau einer massiven Schule, finanziert von unseren Australischen Partnern, hat schon begonnen.

Schließlich haben wir auch noch Kleidung an die Kinder von Jinglao verteilt, die uns aus Deutschland mit auf die Reise geschickt wurden:

Wir verabschieden uns jetzt erstmal für eine Woche zum Trekking in den Himalaya und sind dann Anfang Mai nochmal eine Woche in Chitwan, für ein Treffen mit den Patenkindern sowie für letzte Filmaufnahmen. Namaste :)

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